Früher "Baustoff für Arme", heute für Gesundheitsbewusste. Das Material ist vielseitig einsetzbar – geschüttet, gestampft, verputzt.
Das haben die Dorfbewohner zuletzt in der Nachkriegszeit gesehen. Damals, als es an allem mangelte, war Lehm das einzige Baumaterial, mit dem die Bewohner ihre kaputten Wände ausbesserten. Dass die junge Familie nun diesen „Baustoff für Arme“ auf Sattelschleppern anfahren ließ, verblüffte die Dorfbewohner in Ihlow in der märkischen Schweiz. Bauherr Matthias Hein experimentiert als Bühnenbildner von Berufs wegen mit Materialien. Den Ausschlag für Lehm gab aber eine Stampflehmwand in der Berliner Kapelle der Versöhnung in seiner früheren Nachbarschaft. „Wir fanden die Ausstrahlung des Materials ganz wunderbar. Zudem sprachen ökologische Gründe dafür“, sagt Hein. Errichtet hat die sieben Meter hohen Stampflehmwände der Kirche der Vorarlberger Martin Rauch, der als einer der Pioniere des modernen Lehmbaus gilt und zahlreiche Gebäude in Europa, Afrika und Asien errichtet hat.
In Erdtönen gehalten
Alte Häuser aus Lehm gibt es noch viele in Österreich. Wie viele moderne Wohnhäuser aus dem Naturstoff in den vergangenen Jahren hierzulande gebaut wurden, kann Lehmbau-Fachmann Rauch nicht genau sagen. „Allein in Vorarlberg sind es vier oder fünf neue Häuser“, sagt er. Gerade wurde sein eigenes Wohnhaus in Schlins zu einem der „besten Häuser des Jahres 2009“ gekürt. Der dreigeschoßige moderne Kubus ragt aus einem Steilhang empor und wurde komplett aus dem Aushub der eigenen Baustelle errichtet. Gedämmt ist er mit natürlichen Materialien wie Schilf und Kork. Trotz der strengen Formensprache wirken die rauen Wände in hellen bis rötlichen Erdtönen wohnlich. „Das Lehmhaus ist das Ergebnis langjähriger Forschung mit dem Material. Diese Erfahrung im eigenen Wohnhaus täglich zu erleben, rundet die Arbeit ab“, sagt Rauch.
Das Traditionsmaterial erlebte in den vergangenen Jahren ein kleines Comeback. Kindergärten, Schulen, Museen, Eigenheime und sogar Büro-Passivhäuser werden wieder aus dem erdigen Baustoff errichtet. Die Motive: Lehm ist verfügbar, lässt sich mit geringem Energieaufwand verarbeiten und gibt zudem keine Schadstoffe ab. Stattdessen regulieren die Mauern die Luftfeuchtigkeit im Raum, speichern Wasserdampf und geben ihn wieder ab, wenn die Luft ausgetrocknet ist. Außerdem ist er recycelbar und schadstofffrei – alles gut fürs Wohnwohlbefinden. „Wenn heute Lehm verwendet wird, dann vor allem wegen der gesundheitlichen Aspekte“, sagt daher auch Ute Muñoz-Cerny, Architektin beim Österreichischen Institut für Baubiologie und Bauökologie.
Vergessenes Wissen
Ein Wermutstropfen: Es ist recht arbeits- und damit kostenintensiv, den Lehm zu verarbeiten. Weniger schwierig als noch vor zehn, 15 Jahren hingegen ist es, Fachleute zu finden, die mit dem Material arbeiten können, sagt Muñoz-Cerny. „Auch wenn man in vielen Regionen schon vergessen hatte, wie man mit Lehm umzugehen hat, und es erst wieder erlernen musste.“
Architektonisch ist mit Lehm fast alles möglich. Nur im Hochwassergebiet empfiehlt er sich nicht als Baumaterial. Denn fließendem Wasser hält der Naturstoff nicht stand. Ansonsten gibt es nach Einschätzung des Kasseler Architekturprofessors Gernot Minke, der das Material seit mehr als 30 Jahren erforscht und erprobt, keine Einschränkungen. „Lehmhäuser können jahrtausendealt werden“, sagt er. Ein Dachüberstand, Spritzwassersockel und Anstriche schützen vor Regen.
Am häufigsten werden mehrschalige Konstruktionen gebaut – mit Innenschalen aus Lehmsteinen oder Lehmschüttung und einer Dämmung. Kostspieliger sind tragende Wände aus Stampflehm. Schicht für Schicht füllen bei dieser Methode die Bauleute in eine Verschalung und verdichten diese dann unter hohem Druck. An der Maserung der fertigen Wand lassen sich noch die einzelnen Schritte ablesen.
„Mit handwerklicher Begabung kann man dabei auch sehr viel Eigenleistung erbringen, das senkt die Kosten“, berichtet Bauherr Matthias Hein. Außen hat er seine Wände mit einer Hanfdämmung so verpackt, dass die solarthermische Anlage meist als Heizung ausreicht und die Familie den Holzofen nur selten in Gang setzen muss.
Häufiger werden hierzulande jedoch nicht ganze Wände aus Lehm gebaut, sondern mit ihm verputzt. Auch in dieser Form kommen seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften zum Tragen, sagt Muñoz-Cerny. Allerdings muss man darauf achten, dass die Schicht eine gewisse Stärke hat: Sie sollte mindestens 20 bis 25 Millimeter dick sein. Und bei Farben und Anstrichen muss man auf diffusionsoffene Varianten zurückgreifen – also solche, die Wasserdampf durchlassen und ihn nicht aussperren.
In collaboration with a new initiative from Austria in Europe, the MIT Edgerton Outreach program is working on a new project, Cineatrix. The original idea stemmed from the knowledge that there is a new generation of children who are digital natives, kids who haven't known a world without iPods and digital cameras, let alone a comfort level with computers.
iPressl is now working on a new idea for the project, Cineatrix. This will combine film, theatre and comics. There are two main thoughts to our version of this program.
First and foremost, as a means of story-telling, children will be able to take movies, add special effects to the movies and be able to tell their stories in never imagined ways. The goal for the end of the course is every child will be able to bring a DVD home, to which they have contributed through filming, editing or storytelling.
The second aim is that children, between 10 and 15 years old, get to teach their technological know-how in media and videography to children between 5 and 10. This extraordinary, media-pedagogical concept has proven to show great possibilities and a new way of learning for children and has been running for the past 4 years, in Austria. We run parallel sessions in which the older children are trained on our particular hardware/software to do the filming, editing and other finishing stages, and have the older children then turn around and teach these same skills to the Storytellers, the younger children.
We want to look at the future of music and music studios in Wolfsberg, in Carinthia, Austria, and its surroundings.
Main Ideas:
Create a healthy community in Wolfsberg, Carinthia for musicians and artists
Wolfsberg is a very musical city and we are looking forward to collaborate with this incredible large potential and talent
Today's world is a world that is governed by wikinomics, we think that with a big croud of talented and future oriented musicians and artists, we can make everything possible
Daniel Pressl (iPressl.com): "This is one of the first Redwired Idea projects - One for all and all for one is the credo!"
IDEAs and ENGINEERing
Electromagnetic Welding
A FORD-MIT Alliance Project
High Speed Videography Setup for EMW Experiment at the Materials Welding and Joining Laboratory.
Advisor: Thomas W Eagar
PhD Student: Daniel Gerd Pressl
Project:
This new FORD – MIT project is based on a novel manufacturing and welding process called pulsed electromagnetic welding. This new technique could become one of the leading operations that are now being performed in the industrial field of high-energy-rate metalworking. The constructive use of magnetism is being applied in order to broaden the scope of manufacturing techniques, lower the costs, and shorten the lead time required in the production and fabrication of reliable metal parts.
Der OLPC Laptop hat eine unglaubliche, bislang noch nicht dagewesene Austattung, die für Kinder und die extremen Bedingungen in der 3. Welt geschaffen wurde. DasGib Einen Bekomm Einen Projekt lief am 31.12.2007 aus und bis zu diesem Zeitpunkt war es moeglich, Laptops in den USA zu kaufen, wobei beim Kauf eines Laptops ein zweiter Laptop gekauft werden musste, der dann in die 3. Welt verschickt wird.
Die Stadtgemeinde Wolfsberg, durch die Vermittlung von DI Daniel Pressl, hat die Chance wahrgenommen und 15 dieser Laptops gekauft (und damit auch 15 weitere Laptops in die 3. Welt geschickt). Bisher befinden sich nur fünf OLPC Laptops in Österreich (Stand Ende 2007).
Wolfsberg hat damit die Anzahl der OLPC Laptops in Österreich vervierfacht und plant mit Experten an der Open Source Software sowie an der Hardware zu feilen und die Laptops auch im Schulgebrauch einzubringen. Die Laptops bieten neben der beachtlichen und zukunftsorientierten Hardwareausstattung (ein Display, welches in der Sonne heller wird; Flash-Festplatten die schüttelfest sind; ein shared wireless system mit dem man sich ein eigenes Wireless Netzwerk meilenweit aufspannen kann…. mehr Infos unter www.laptop.org) auch eine neue und intelligente Software die auf eigenständiges und neues Lernen für Kinder ausgelegt ist.
DI Daniel Pressl was the Teaching Assistant for the i-teams class of spring 2009.
2008:
DI Daniel Pressl was a member of the i-team that would bring the technology Siftables (invented by David Merrill at the MIT Media Lab) to the market. Project description:
The key challenge for the i-Team members was to explore the large space of possible markets for this disruptive new user interface technology to identify a set of most-promising applications.
iPressl at the Semifinals of the MIT 100k Competition. We won another award with our novel insulation technology (see our blog.ipressl.com/).
Your Name Into Space
In 2010, a small unmanned research spacecraft designed by students will launch into Earth’s orbit. The science on board will help pave the way for humankind to explore our solar system.
Content, printed on their spacecraft, will support America’s most ambitious student spacecraft, an initiative of MIT and Georgia Tech.
Redwired by iPressl is one of the first sponsors of this project and is sending its logo INTO SPACE.
A program that connects Austria to MIT. Students visited DI Daniel Pressl at MIT and the projects 2fast4u and Cineatrix where collaborations between Austrian schools and companies.