Die Landtags- und Gemeinderatswahlen im abgelaufenen Jahr brachten große Veränderungen mit sich und bei den Europawahlen schaffte ÖVP-Kandidatin Elisabeth Köstinger aus St. Paul den Einzug ins EU-Parlament. Die öffentliche Hand und private Investoren sorgten für eine rege Bautätigkeit im ganzen Lavanttal – vor allem auch im Schulbereich hat sich diesbezüglich viel getan. Nachfolgend einige „Blitzlichter“ aus dem Jahr 2009: Mit der Eröffnung des Gesundheitsresorts trägt St. Leonhard das „Bad“ in seinem Namen wieder zu Recht, im Museum im Lavanthaus wird die Geschichte des Bezirks in zeitgemäßer Form präsentiert, das LKH Wolfsberg feierte sein 130-jähriges Bestehen, St. Paul stand mit der Europaausstellung im Mittelpunkt des Interesses und Kresta-Miteigentümer Franz Kreuzer wurde als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet.
Den gesamten Jahresrückblick und den Unterkärntner Kalender gibt es in der aktuellen Ausgabe der "Unterkärntner Nachrichten".
Ein einzigartiger Kinoabend erwartet die Wolfsberger am 24. November im Kino Schüßler. Die vom „Kunsthaus Lavanttal“-Team in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Wolfsberg und Kino Schüßler präsentierte Veranstaltung soll einen Einblick in die Arbeiten von Lavanttaler Bewegbildkünstlern geben.
Die Organisatoren Christian Vallant und Michael Sumper sind besonders darauf bedacht, dass vorwiegend die Arbeiten von Filmschaffenden und Computer Artists aus dem Lavanttal zu sehen sein werden, die internationales Niveau erreicht haben und auch über die Grenzen hinaus bekannt und tätig sind.
Das Programm dieses Abends erstreckt sich vom Kurzfilm über Kunst- und Animationsfilme bis hin zum Videoclip und Werbespot. Der Eintritt an diesem Abend ist frei.
Präsentiert werden dabei die visuellen und akustischen Umsetzungen von den bekannten Lavanttalern Patrik Sturm, Markus Hornof, Peter Schönhart, Chistian Vallant, Christoph Kuschnig,Michael Sumper und Ulrich Kaufmann.
Den Auftakt der heurigen Ballsaison machten am vergangenen Samstag die Maturajahrgänge der HLW Wolfsberg. Unter dem Motto „Retro Rewind – Wir drehen die Zeit zurück“ konnte man im restlos ausverkauften KUSS in die Vergangenheit eintauchen und so das Flair der vergangenen Jahrzehnte nochmals erleben.
Eröffnet wurde der 25. Jubiläumsball pünktlich um halb neun mit drei verschiedenen Polonaisen, bevor Anita Rabinig (5AHW) vom Ballkomitee die Begrüßung der anwesenden Eltern, Professoren, Ehrengäste und Vertreter des Eltern- sowie des Absolventenvereins vornahm. „Wenn ich so durch den Saal schaue, bin ich wirklich überwältigt, dass so viele die Zeit gefunden haben, diesen besonderen Abend mit uns zu verbringen“, so Rabinig.
Anschließend lieferte HLW-Direktor Dr. Franz Josef Loibnegger einen kurzen Rückblick auf die 25jährige Ballgeschichte der HLW. „Die ersten Bälle fanden damals im Rathaus statt und wir waren auch zwei Mal im Mondi-Festsaal in Frantschach vertreten. Von 1991 bis 1995 wurde dann die Schule selbst zum ‚Ballsaal‘ umfunktioniert, wobei die Fortführung aufgrund von Sicherheitsmängeln nicht mehr möglich war. Im März 1995 gab es aus diesem Grund eine Schülerdemonstration mit 1500 TeilnehmerInnen vor dem Rathaus.“
Der damalige Bürgermeister Dr. Manfred Kraxner habe sich dann dazu bereit erklärt, eine Abhilfe zu schaffen und die Idee zu den Kultur- und Stadtsälen sei geboren gewesen, erzählte Loibnegger. „Nach zwei weiteren Jahren im Schulzentrum, jedoch mit eingeschränkter Besucherzahl, wurde ab 1997 der Ball im KUSS veranstaltet“, so Loibnegger, der bereits zum siebenten Mal als Direktor anwesend war.
Für die Tanzmusik im Festsaal war diesmal die Gruppe „Die Grafen“ verantwortlich und im Keller sorgten die Jungs von „Blackout“ für jede Menge heißer Rhythmen. Im Mittelpunkt des Interesses stand auch das schuleigene Buffet, das von den dritten Jahrgängen vorbereitet worden war und eine Vielzahl heimischer Schmankerln bot. Beim Glückshafen konnte man neben tollen Sachpreise auch eine Reise in die Türkei gewinnen.
Mit ca. 1700 Ballbesuchern war der diesjährige HLW-Ball wieder sehr gut besucht und somit ein gelungener Saisonstart im weiterhin rauchfreien KUSS. Als balltauglich erwiesen haben sich unter anderen auch LAbg. Hans-Peter Schlagholz, Vzbgm. Heinz Hochegger, Vzbgm. Wolfgang Knes, StR. Michael Swersina, Wech-GF Dr. DI Karl Feichtinger, der Kommandant der FF St. Andrä, Anton Meyer sowie HAK-Direktor Hofrat Mag. Dietmar Fasching und BORG-Direktor Mag. Peter Reischl.
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