Sie gehören zu New York wie Central Park, Empire State Building oder Park Avenue: Aber auch die mächtigen "Yellow Cabs" verändern sich.
Ungefähr 14 000 Taxis halten den Big Apple am Leben. Bei Tag und Nacht bevölkern sie die unzähligen Straßenschluchten der Weltstadt, die ja bekanntlich niemals schläft. Allein auf der Insel Manhattan leben rund sechs Millionen Einwohner. Und vor allem südlich von Harlem bewegen sich viele New Yorker ausschließlich mit den gelben Ameisen fort.
Wer sich das Straßenbild ein paar Minuten anschaut, merkt schnell, dass sich etwas geändert hat. Die Übermacht des klassischen Taximodells, des Supertankers Ford Crown Vicoria, gerät aufgrund neuer Emissions-Vorschriften zunehmend ins Wanken.
Und die großen Limousinen mit ihren V8-Motoren verbrauchen einfach zu viel Sprit. Immer mehr Taxifirmen setzen daher auf Hybridtechnik.
In den nächsten Jahren sollen die alten "Crown Vics" komplett von den Straßen New Yorks verschwinden und von Hybridmodellen wie der Ford Escape oder dem Toyota Camry ersetzt werden. Ein Indiz für die beginnende Änderung sind die Kunden bei der Taxi-Tankstelle im Szene-Viertel Tribeca.
An der Quelle
Es ist wieder einmal einiges los bei der Tankstelle im New Yorker Distrikt Tribeca. Dutzende von Taxis warten auf eine Tankfüllung.
Doch einige kommen seltener als zuvor. Der Grund dafür: Immer mehr sind bereits mit sparsamer Hybridtechnik unterwegs.
"Es werden immer mehr Hybridautos. Das merkt man auch beim Tanken", erzählt George, der Tankwart. Schaffen die über fünf Meter langen, klassischen "sedans" aus dem Hause Ford mit einer Gallone (3,8 Liter) im zähen New Yorker Berufsverkehr zumeist höchstens 12 bis 14 Meilen, sollen es mit den Teilzeit-Elektromobilen in Zukunft 25 bis 30 Meilen sein.
"Wir gehen davon aus, dass die neuen Standards pro Jahr über 80 Millionen Liter Benzin sparen", sagt der Chef der Taxi and Limousine Comission (TLC), Matthew Daus. Gab es in den Taxiflotten anfangs nur einzelne Hybridmodelle, so wächst die Zahl von Monat zu Monat. Der Toyota Prius erfreut sich den Fuhrunternehmern dabei allerdings keiner allzu großen Beliebtheit.
Prius, nein danke?
"Zu schlecht verarbeitet", "nicht robust genug", "zu schlechtes Fahrwerk für die Straßen von New York" – diese Argumente hört man immer wieder, wenn man bei den bevorzugt aus Pakistan stämmigen Taxifahrern nachhört. Daher hat Toyota seine Hybridflotte in New York auf andere Modelle ausgeweitet.
Deutlich beliebter sind SUVs wie der Toyota Highlander oder der Toyota Camry. Beliebtestes Hybridmodell ist derzeit aber der Ford Escape und zunehmend die Mittelklasselimousine Nissan Altima. Aber so sparsam die neuen Taxis auch sind, zwei Probleme bleiben.
Hybrid mit Haken
Firmen wie Ford, Toyota oder Nissan übernehmen für den Akku im Hybridauto nur eine Garantie von zwölf Monaten. Pro Jahr legen die New Yorker Taxis rund 100 000 Meilen zurück: "Danach sind dann 6.000 Dollar für einen neuen Akku fällig", erzählt Mohammad Iqbal zerknirscht – auf ein Taxileben umgerechnet sind das 25.000 bis 30.000 Dollar zusätzliche Kosten.
Zudem sind die Hybridtaxis von Haus aus schon deutlich teurer als die Crown Vics. Ein Ford Crown Victoria kostet als Taxi rund 27.000 Dollar, ein Ford Escape Hybrid dagegen mindestens 35 "Grand". Aber das größte Problem sind die Reparaturkosten, erzählt der Taxler namens Wronge: "Günstiger als die alten Crown Vics ist niemand; die können an jeder Ecke repariert werden - auch mit gebrauchten Teilen."
To serve & protect
Auch die Polizei von New York hat mittlerweile ihr Herz für die Hybridtechnik entdeckt. Immerhin will man nach dem Vorgaben des Bürgermeisters Bloomberg mit gutem Beispiel vorangehen.
Bisher war die Exekutive zwischen Financial District, Queens, Upper West Side und George-Washington-Bridge zumeist ebenfalls mit dem Crown Victoria von Ford oder auch dem Chevrolet Impala unterwegs. Viele Fahrzeuge werden jetzt gegen Hybrid-Modelle des Nissan Altima ausgetauscht.
Während diese Fahrzeuge überwiegend als Funkstreifen unterwegs sind, stellt auch die New Yorker Verkehrspolizei um. Bereits seit vielen Jahren wird der Parkraum von einer Armee benzingetriebener Dreiräder "bewirtschaftet".
Die dunkle Seite der Macht: Nach Kraftkur mobilisiert diese E-Klasse untadelige 605 PS, und auch optisch gibt sie sich dabei als Finsterling.
Die Herrschaften beim Tuner Väth haben dem Triebwerk spezielle Schmiedekolben, Ventile, Sportnockenwellen und große Ein- und Auslassventile eingepflanzt. Zusätzlich wurde der Kurbeltrieb erleichtert, die Kanäle im Zylinderkopf aufgefräst und eine neue Motorsoftware eingespielt. Der knapp 20.000 Euro teure Motorumbau resultiert in einer Leistung von 605 PS, Drehmoment von 690 Nm und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h. "Null auf hundert" ist in 4,1 Sekunden absolviert.
Der Stern ist weg, der Blick ist finster: Auch optisch lässt die getunte E-Klasse keine Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit aufkommen. Dafür sorgen allerlei Anbauteile in Carbon, sowie eine Tieferlegung um 30mm und imposante, geschmiedete 20-Zöller mit Pneus der Größe 245/30-20 und 285/25-20.
Ganz im Sinne eines modernen Muscle Cars, ist der Ford Shelby GT500 ein Mustang mit kraftvoller Schlagkraft. Auf Basis des Modelljahres 2010, entwickelte die US-amerikanische Tuner-Legende Caroll Shelby nun die brachiale „Super Snake-„Variante, die auf bis zu 735 PS (725 hp) erstarkt und ihre Power auch dezent optisch zeigt. Darüber hinaus optimieren die Macher das Handling des Mustang Shelby GT500 Super Snake, um das satte Power-Plus richtig nutzen zu können. Das Performance-Package “Super Snake” steigert erst einmal die Leistung. Statt der 548 PS (540 hp) aus der Serie, mobilisiert der 5,4 Liter große V8-Kompressor-Motor des Shelby GT500 Super Snake in einer ersten Stufe 639 PS (630 hp) und ein maximales Drehmoment von 800 Nm. Wem das noch nicht reicht, der kann eine Leistungsspritze auf 735 PS (725 hp) erhalten, die Shelby mit einer neuen Antriebswelle und einer modifizierten Drosselklappe kombiniert.
Die Kraftübertragung erfolgt bei beiden Leistungsstufen über ein verstärktes manuelles 6-Gang-Getriebe mit einem verkürzten Schalthebel an die Hinterräder, während eine neue Sportabgasanlage für den Sound und die verbesserte Beatmung sorgt.Um die aggressive Performance richtig auf die Straße zu bringen, erhält der neue Ford Mustang Shelby GT500 Super Snake das aus dem Motorsport abgeleitete Handling-Package, das unter anderem verstellbare Dämpfer, geänderte Stabilisatoren und neue Fahrwerksfedern samt Tieferlegung umfasst. Das Ergebnis sind ein optimiertes Einlenkverhalten und eine gesteigerte Kurvendynamik.
Den Kontakt zum Asphalt halten 20 Zoll große Shelby-Felgen des Typs „Alcoa“ im 10-Speichen-Design. In den Rädern befindet sich eine neue 6-Kolben-Hochleistungsbremsanlage, die an der Front durch zusätzliche Lufteinlässe weitere Kühlung erhält. Eine gewölbte Motorhaube aus Fiberglas im klassischen Shelby-Design mit einer großen Lüftungsöffnung zur Kühlung des Motors rundet die Maßnahmen ab. Das kräftige Erscheinungsbild unterstreichen große Lüftungsöffnungen in der Front sowie Längsstreifen über die gesamte Karosserie, die an die berühmten Mustangs der 1960er-Jahre auf den Rennstrecken erinnern. Darüber hinaus besitzt schon der serienmäßige Shelby GT500 eine größere Frontspoilerlippe und einen kleinen Heckflügel, um - im Zusammenspiel mit einer Gurney-Flap (Abrisskante) - genügend Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten zu produzieren.
Explizite Erkennungsmerkmale des Ford Shelby GT500 Super Snake stellen unter anderem die „Super Snake“-Plaketten mit der Cobra auf den vorderen Kotflügeln und dem Kühlergrill dar. Am Heck prangt derweil der Schriftzug „Shelby“. Die Unterschrift von Caroll Shelby wurde als weitere Kennzeichnung in die Kopfstützen eingestickt. Ferner erhält die „Super Snake“-Version eine spezielle Plakette im Innenraum, die auf die Exklusivität hinweist. Bei Anlieferung eines Shelby GT500 des Modelljahres 2010, kostet die Verwandlung zur Super Snake mit 639 PS in den USA insgesamt 29.495 US-Dollar (aktuell ca. 20.690 Euro). Für die 735 PS starke Version sind 33.495 US-Dollar fällig (derzeit rund 23.500 Euro).
Shelby teilt mit, dass die Super Snake nur in einer limitierten Anzahl entstehen soll, doch die genaue Zahl gibt die Tuning-Schmiede nicht bekannt. Der Name „Super Snake“ ist mythisch wie Caroll Shelby selbst und kennzeichnet den Höhepunkt der Muscle Car-Ära des Jahres 1967. Schon vor über 40 Jahren entstand ein 433 PS starker Mustang mit der gleichen Bezeichnung für Mel Burns Ford, einen Shelby-Vertragshändler im kalifornischen Long Beach.