Die dunkle Seite der Macht: Nach Kraftkur mobilisiert diese E-Klasse untadelige 605 PS, und auch optisch gibt sie sich dabei als Finsterling.
Die Herrschaften beim Tuner Väth haben dem Triebwerk spezielle Schmiedekolben, Ventile, Sportnockenwellen und große Ein- und Auslassventile eingepflanzt. Zusätzlich wurde der Kurbeltrieb erleichtert, die Kanäle im Zylinderkopf aufgefräst und eine neue Motorsoftware eingespielt. Der knapp 20.000 Euro teure Motorumbau resultiert in einer Leistung von 605 PS, Drehmoment von 690 Nm und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h. "Null auf hundert" ist in 4,1 Sekunden absolviert.
Der Stern ist weg, der Blick ist finster: Auch optisch lässt die getunte E-Klasse keine Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit aufkommen. Dafür sorgen allerlei Anbauteile in Carbon, sowie eine Tieferlegung um 30mm und imposante, geschmiedete 20-Zöller mit Pneus der Größe 245/30-20 und 285/25-20.
Ganz im Sinne eines modernen Muscle Cars, ist der Ford Shelby GT500 ein Mustang mit kraftvoller Schlagkraft. Auf Basis des Modelljahres 2010, entwickelte die US-amerikanische Tuner-Legende Caroll Shelby nun die brachiale „Super Snake-„Variante, die auf bis zu 735 PS (725 hp) erstarkt und ihre Power auch dezent optisch zeigt. Darüber hinaus optimieren die Macher das Handling des Mustang Shelby GT500 Super Snake, um das satte Power-Plus richtig nutzen zu können. Das Performance-Package “Super Snake” steigert erst einmal die Leistung. Statt der 548 PS (540 hp) aus der Serie, mobilisiert der 5,4 Liter große V8-Kompressor-Motor des Shelby GT500 Super Snake in einer ersten Stufe 639 PS (630 hp) und ein maximales Drehmoment von 800 Nm. Wem das noch nicht reicht, der kann eine Leistungsspritze auf 735 PS (725 hp) erhalten, die Shelby mit einer neuen Antriebswelle und einer modifizierten Drosselklappe kombiniert.
Die Kraftübertragung erfolgt bei beiden Leistungsstufen über ein verstärktes manuelles 6-Gang-Getriebe mit einem verkürzten Schalthebel an die Hinterräder, während eine neue Sportabgasanlage für den Sound und die verbesserte Beatmung sorgt.Um die aggressive Performance richtig auf die Straße zu bringen, erhält der neue Ford Mustang Shelby GT500 Super Snake das aus dem Motorsport abgeleitete Handling-Package, das unter anderem verstellbare Dämpfer, geänderte Stabilisatoren und neue Fahrwerksfedern samt Tieferlegung umfasst. Das Ergebnis sind ein optimiertes Einlenkverhalten und eine gesteigerte Kurvendynamik.
Den Kontakt zum Asphalt halten 20 Zoll große Shelby-Felgen des Typs „Alcoa“ im 10-Speichen-Design. In den Rädern befindet sich eine neue 6-Kolben-Hochleistungsbremsanlage, die an der Front durch zusätzliche Lufteinlässe weitere Kühlung erhält. Eine gewölbte Motorhaube aus Fiberglas im klassischen Shelby-Design mit einer großen Lüftungsöffnung zur Kühlung des Motors rundet die Maßnahmen ab. Das kräftige Erscheinungsbild unterstreichen große Lüftungsöffnungen in der Front sowie Längsstreifen über die gesamte Karosserie, die an die berühmten Mustangs der 1960er-Jahre auf den Rennstrecken erinnern. Darüber hinaus besitzt schon der serienmäßige Shelby GT500 eine größere Frontspoilerlippe und einen kleinen Heckflügel, um - im Zusammenspiel mit einer Gurney-Flap (Abrisskante) - genügend Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten zu produzieren.
Explizite Erkennungsmerkmale des Ford Shelby GT500 Super Snake stellen unter anderem die „Super Snake“-Plaketten mit der Cobra auf den vorderen Kotflügeln und dem Kühlergrill dar. Am Heck prangt derweil der Schriftzug „Shelby“. Die Unterschrift von Caroll Shelby wurde als weitere Kennzeichnung in die Kopfstützen eingestickt. Ferner erhält die „Super Snake“-Version eine spezielle Plakette im Innenraum, die auf die Exklusivität hinweist. Bei Anlieferung eines Shelby GT500 des Modelljahres 2010, kostet die Verwandlung zur Super Snake mit 639 PS in den USA insgesamt 29.495 US-Dollar (aktuell ca. 20.690 Euro). Für die 735 PS starke Version sind 33.495 US-Dollar fällig (derzeit rund 23.500 Euro).
Shelby teilt mit, dass die Super Snake nur in einer limitierten Anzahl entstehen soll, doch die genaue Zahl gibt die Tuning-Schmiede nicht bekannt. Der Name „Super Snake“ ist mythisch wie Caroll Shelby selbst und kennzeichnet den Höhepunkt der Muscle Car-Ära des Jahres 1967. Schon vor über 40 Jahren entstand ein 433 PS starker Mustang mit der gleichen Bezeichnung für Mel Burns Ford, einen Shelby-Vertragshändler im kalifornischen Long Beach.
Das neue Honda CR-Z Sportcoupé ist das erste Hybridmodell mit manuellem Schaltgetriebe, der 1,5 Liter Benziner mit 124 PS soll nur fünf Liter verbrauchen.
Mit dem CR-Z feiert das Hybrid-Sportcoupé von Honda auf der North American International Auto Show in Detroit Weltpremiere. Erstmals ist hier der Doppelantrieb aus Elektro- und Benzinmotor mit einem Sechsgangschaltgetriebe gekoppelt. Bislang wurden Hybridfahrzeuge mit einem Automatikgetriebe ausgestattet.
Äußerlich erinnert der CR-Z mit seiner Keilform und der tief heruntergezogenen Motorhaube an den CR-X aus den 1990er Jahren. Allerdings ist der Neuling aerodynamischer gestaltet und das Heckfenster ist in der Horizontalen zweigeteilt.
Die Karosserieform soll einen minimalen Luftwiderstand verursachen, wodurch der Kraftstoffverbrauch und damit einhergehend die Emissionen niedrig ausfallen. Die Japaner beziffern den Verbrauch auf 100 Kilometern mit fünf Litern Super, wodurch der CO2-Ausstoß bei 117 Gramm pro Kilometer liegen soll.
Dafür sorgt der vierzylindrige 1,5-Liter-Benzinmotor, der mit einem Elektromotor gekoppelt ist. Zusammen leisten sie 91 kW/124 PS und stellen ein maximales Drehmoment von 174 Nm zur Verfügung. Rein elektrisch kann der CR-Z jedoch nicht gefahren werden. Der E-Motor soll lediglich den Benzinmotor unterstützen.
Mit der dreistufigen Fahrdynamikregelung Sport, Normal und Econ kann der Fahrer zwischen drei Fahrprogrammen wählen, die Gasannahme, Lenkung, Leerlaufabschaltung, Klimasteuerung und Unterstützung durch das Hybridsystem verändern.
Bereits im Februar 2010 geht der CR-Z in Japan an den Start. Nach Europa kommt er Mitte 2010, hier wird er im Gegensatz zu Japan in einer 2+2 Sitzkonfiguration angeboten. Präsentiert wird der Hybrid-Sportler der europäischen Öffentlichkeit auf dem Genfer Automobilsalon im März.